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Hi, ich bin Petra.

Geboren wurde ich im schönen Köln, mit einer heftigen gesundheitlichen Krise, die dafür sorgte, dass ich die ersten 3 Monate im Krankenhaus verbrachte. Ich wuchs als (über)behütetes Einzelkind auf, mit vielen Freunden und Spielgefährten in der Nachbarschaft. Die Zeit im Gymnasium war nicht immer leicht, ich lernte, wie es sich anfühlt, ausgegrenzt zu werden, einsam zu sein und sich zu verbiegen, um dazuzugehören.

 

Planlos und verunsichert entschied ich mich nach der Schule zum BWL-Studium, um meinen Eltern zu gefallen und weil meine Freunde dasselbe taten. Die innere Stimme, doch etwas wie Reisejournalismus, Völkerkunde oder etwas Kreatives zu studieren, meinen eigenen Weg zu gehen, wurde mir ausgeredet. "Damit ich später einen guten Job finde". Das Ausreden war erfolgreich, da mein Nervensystem seit Anbeginn gelernt hatte, dass es am sichersten ist, zuzustimmen, mitzulaufen und die Harmonie zu wahren. Bloß keine Konflikte, keine Einsamkeit riskieren.

 

Das Studium war eine seltsame Mischung. Grandiose Reisen in den Semesterferien, Auslandspraktika, Sprachaufenthalte, Auslandssemester und Jobs in Singapur, Costa Rica, Ungarn, USA, Frankreich u.a. Orten, mal alleine, mal mit lieben Freunden. Das Reisen lag mir im Blut und war und ist immer noch meine größte Freude. Meine Eltern hatten mich in die Welt mitgenommen, seit ich 1 Jahr alt war. Doch inhaltlich fühlte ich mich in den Wirtschaftswissenschaften nicht zuhause, war von Finanzen und trockener Buchhaltung maximal abgeschreckt, hatte üble Prüfungsangst und sehnte mich heimlich nach etwas, was mich lebendig fühlen ließ. Aber ich machte weiter und schloss mit Diplom erfolgreich ab, zusammen mit meinen Freundinnen, die ich teilweise schon kannte, seit wir 10 Jahre alt waren und die für mich wie eine Familie waren.

 

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Studium: Mit Freunden auf wilden Abenteuern in Costa Rica

AM FALSCHEN ORT?

 

 

Der nächste logische Schritt nach dem Studium, um dem roten Faden meines Lebenslaufs brav zu folgen, hiess: Bewerben für einen Marketing-Management-Job. Gesagt, getan. Ich nahm mir nicht die Zeit, wirklich nachzuspüren, was ich wollte, nahm mir keine Auszeit. Schon wenige Monate nach dem Abschluss startete ich meinen ersten von 3 Marketing-Jobs. 

Ich erinnere mich an den ersten Tag in meinem ersten Job, als wäre es gestern gewesen. Ich hatte ein sehr seltsames Gefühl von "Unwohlsein", obwohl ich sehr freundlich begrüßt wurde. Mit einer wachen Distanz beobachtete ich ungläubig, wie meine Kollegen von morgens bis abends in ein rechteckiges flimmerndes Ding starten, scheinbar klaglos und schicksalsergeben, sich dabei gestresst, gefangen und leer fühlten und dies offenbar völlig normal fanden. Oft schrie es in mir: "Das kann doch nicht sein, so soll das Leben aussehen? Das kann unmöglich die Essenz des Lebens sein, was uns geschenkt wurde. Irgendwas stimmt hier nicht."

 

Erst im Nachhinein konnte ich erkennen, dass sich das gleiche Muster in all meinen Managementjobs wiederholte:

 

  1. Anfängliche (naive) Begeisterung und Euphorie.

  2. Dann die kalte Dusche: (Offen geäußerter oder manipulativer) Leistungsdruck, ausgebrannte, deprimierte Kollegen, dominante Chefs, unerfüllende würdelose Aufgaben, Unterbezahlung, respektlose Behandlung durch Vorgesetzte, die nie wirklich den ganzen Menschen gesehen haben, "Rise up and shine". "Work hard, play hard".

  3. Mein Nervensystem forderte seinen Tribut, aber ich versuchte brav, mich anzupassen und motiviert zu erscheinen, obwohl ich innerlich erschöpft war und oft fassungslos.

  4. Während ich auch immer wunderbare Freunde unter meinen Kollegen fand, ging alles andere allmählich bergab, inklusive meine Gesundheit.

  5. In irgendeiner Form gab es einen Zusammenbruch oder Ausbruch oder beides.

Ich bemerkte in all den Jahren in mir eine bizarre Mischung aus Rebellion und Mitläufertum, was auch von Entwicklungstrauma herrührte. Während ich mich in Gruppen versteckte, Meisterin im Ja-Sagen und People-Pleasen war und Menschen suchte, zu denen ich aufschauen konnte, lehnte ich mich gleichzeitig gegen Autoritäten auf, hinterfragte alle Regeln und wollte es anders machen als andere. Ich spürte, dass irgendetwas im Alltag fehlte, etwas ganz Essentielles.

Jetzt weiss ich, dass ich schon immer suchte, nach DER Wahrheit hinter allem, nach dem Frieden, der jede menschliche Vorstellungskraft übersteigt. Ich suchte zunächst in der Business-Welt, dann in der Mindset- und Persönlichkeitsentwicklungs-Industrie und in der Spiritualität und verlor mich dabei in Täuschungen, Heilversprechen von Gurus und ungesunden Empowerment-Teachings, die das Blaue vom Himmel logen.

Gleichzeitig war da immer eine unbändige Lebensfreude in mir, Staunen und Freude über die kleinsten Dinge, besonders in der Natur. Seit ich denken kann, macht es mich glücklich, die Welt mit Neugier & allen Sinnen zu erforschen. Ich bin fasziniert von exotischen Ländern und Kulturen und höre nicht auf, dankbar zu sein für die Vielfalt und Schönheit der Erde. Ich träumte immer davon, von überall aus das zu tun, was mich erfüllt, aber es dauerte wegen vieler Ängste und Glaubenssätze eine ziemliche Weile, bis ich den finalen Sprung wagte.

 

Der erste kleinere Sprung passierte nach einer sehr anstrengenden Phase in meinem ersten Job. Der Leistungsdruck und die fehlende Erfüllung durch meine Tätigkeiten hatten mich zunehmend krank gemacht. Mein Körper war schon immer sehr sensitiv und verwirrte, ängstigte und frustrierte mich oft mit plötzlichen, seltsamen, starken oder auch chronischen Symptomen. Ich war für Monate in einem Beratungsprojekt eingespannt, was mir gefühlt jede Energie nahm. Im September 2011 war es dann soweit. Ich hatte genug. Ich wusste, ich kann so nicht weitermachen. Es hat mich viel Mut gekostet, diversen Autoritäten im Job und Privatleben entgegenzutreten und zu kündigen, ohne eine andere Stelle zu haben. Aber ich wusste, wofür: Weltreise.

 

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In den Bergen Äthiopiens

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Grandioses Peru

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Ein Festival auf den Philipinen

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Ein Robinson-Crusoe Segeltrip von Panama nach Kolumbien vorbei an einsamen Karibikinseln

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Spass mit den Kids in Ghana

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Wunderschönes Südostasien, mein 2. Zuhause

UND TÄGLICH GRÜSST...

 

Die Weltreise war eine unglaubliche Zeit, führte mich mit vielen verrückten Abenteuern quer durch Latein- und Südamerika, Australien und Asien. Konfrontierte mich mit alten Glaubenssätzen, Ängsten und Einsamkeit - man nimmt sich überall hin mit - aber brachte auch ein nicht endendes Staunen, Lebendigkeit, Freiheitsgefühl und pure Freude. Mein innerer Forscher kam voll auf seine Kosten. Ich lernte wunderbare Menschen kennen und erlebte tiefgreifende Momente, die mich sprachlos machten. Allerdings gab es eine Sache, auf die ich hoffte und wartete, die aber nie kam: Ich hatte keine geniale Idee, was ich danach machen sollte, also bewarb ich mich nach Rückkehr wieder auf Marketing-Jobs. Und die schon erwähnten Muster gingen weiter. 

Mein nächster Job war noch stressiger, weil ich in eine andere Stadt pendeln musste. Es gab noch mehr "work hard play hard"-Druck und Stressfaktoren. Wieder wurden neue Freundschaften geschlossen, und wieder wurde mein System durch den Mangel an Erfüllung, der geforderten Schnelligkeit, mit der ich Resultate abliefern musste, der Erwartungshaltung von langen Arbeitszeiten und der allgemeinen Oberflächlichkeit erschöpft.

2015. Nach fast 3 Jahren in diesem Job fühlte ich mich - frustiert, müde und fehl am Platz - wieder an einem Wendepunkt und versuchte ein Experiment, das ich von meinen Ausflügen in die "fühl, was du fühlen willst und du änderst deine Realität" Manie aus der Spiri-Szene kannte (die ich jetzt völlig anders betrachte als damals). 3 Tage nach Start des Experiments wurde ich gefeuert. Einer der besten Tage überhaupt. Ich bekam unerwarteten Geldfluss und mehrere Monate bezahlte Freiheit, die ich mit Freunden in Guatemala, Belize und Mexiko verbrachte, bevor ich einen neuen (den letzten) Job in einem Unternehmen in Köln antrat, diesmal in Teilzeit, diesmal um die Ecke, diesmal in der Hoffnung, etwas würde anders.

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ES IST DAS WAS LEICHT FÄLLT

In all diesen Hochs und Tiefs des Job- und Reisealltags war etwas immer schon bei mir, als stabile, zuverlässige Komponente und Begleiter: Die Kunst und Kreativität. Gezeichnet habe ich seit frühester Kindheit, immer, nebenbei, überall. Es floss einfach aus mir, ohne Agenda, in purer Freude. Meine Lehrer, meine Freunde und Bekannten sagten: "Mach was mit Kunst bei deinem Talent." Aber ich war unentschlossen. In der Studienzeit und den ersten Arbeitsjahren trat das Zeichnen in den Hintergrund, tauchte aber immer wieder hartnäckig auf und klopfte an.

Immer mehr erhielt ich das Feedback, dass meine Motive Menschen in ihre innere Ruhe, Klarheit, Kraft und Erdung brachten. Zurück zu etwas, was sich zutiefst wahr anfühlte. Immer wieder hörte ich von den erstaunlichsten Wirkungen meiner Kunst, besonders der individuellen Signs. Mehr Menschen baten mich, individuelle Auftragsarbeiten zu machen. Das berührte mich sehr und so entschloss ich mich, 2016, die Kunst auch professionell in die Welt zu geben, zunächst neben meiner Marketing-Tätigkeit.

 

Im Jahr 2017 konnte ich die Augen nicht mehr davor verschliessen, wie sich in meinem Job wieder dieselben Dinge abspulten, nur in neuen Kostümen, und ich immer erschöpfter wurde, weil ich mich so verbog. Ich beschloss "this is it", kündigte und wurde selbstständige Künstlerin und Kreativitäts-Trainerin. 

Zwischen 2017 und 2023 arbeitete ich monateweise in Deutschland und oft im Winter in Asien oder Südamerika, schickte Auftragsarbeiten meiner Kunst und Signs rund um die Welt und leitete Workshops zu heilsamer Kreativität in internationalen Gruppen und für Firmen. 

ROSAROTE BRILLEN

Seit 2020, zur Beginn des C-Wahnsinns wurden mir viele rosarote Brillen abgenommen: Es war eine Zeit, Naivität über Bord zu werfen, nicht mehr wegzuschauen und zu meiner Meinung zu stehen, auch wenn viele sie nicht teilten. Ich machte viele Fehler und versuchte aus ihnen zu lernen. Ich sah, dass es nichts bringt, anderen seine (sehr gutgemeinten) Ratschläge aufzudrängen und zu missionieren. Ich lernte viel über Toleranz, Mitläufertum, Empathie und Manipulation. Und musste schmerzlich erkennen, dass vieles ganz und gar nicht so ist, wie es scheint und man uns erzählt.

Es war eine intensive Lernzeit mit vielen Herausforderungen, privat, gesundheitlich, geschäftlich. Was ich immer mehr lernte war, auf meine vielen leisen inneren Warnungen und "red flags" zu hören, statt sie zu ignorieren: Es war sehr ernüchternd, als ich erkannte, dass die Erfolgsversprechen der "tu was du liebst, dann musst nie wieder arbeiten und wirst in Kürze Millionär" - Mindset-Coaches, die Heil- und Erleuchtungsversprechen der Spiritualität, die Verlockungen der Manifestationsgurus etc. oft leer, irreführend, ausbeutend, manipulativ und destruktiv sind. Ich sah mehr und mehr (oft mehr als mir lieb war) durch die Hamsterräder.

 

Wie oft ich selbst in Fallen getappt war. In die Fallen der Mechanismen, die präzise dafür gemacht sind, uns Menschen vom Wesentlichen abzulenken, uns in endlose Schleifen kurzfristiger Highs zu schicken, um Abhängigkeiten zu kreieren. Plötzlich erkannte ich, was die meisten in diesen Welten taten, ich inklusive: Das ständige, obsessive Kreisen um sich selbst, die Sucht, sich immer verbessern zu müssen. Höher, besser, gesünder, erleuchteter, weiter, reicher, gedetoxter, "gereinigter", weiser, erfolgreicher. Me, me, me.

Vielleicht kommt es bekannt vor: Man fühlt instinktiv, dass irgendetwas mit der Welt nicht stimmt, dass ungute Kräfte am Werk sind, dass es mehr geben muss. Man sucht und sucht, aussen und innen und verliert sich in immer neuen "rabbit holes", was für eine Weile sehr überzeugend sein kann. Man probiert gefühlt 1 Million Dinge aus und denkt bei einigen auch, dass sie wirklich helfen und man wirklich "weiterkommt". Nur um irgendwann müde und frustriert festzustellen: "Problem/Muster/Konflikt X kommt trotzdem wieder, obwohl ich schon soviel gemacht habe".

 

In endlosen Schleifen wird uns die nächste Karotte angeboten, dann die nächste: Coach, Guru, Session, Retreat, Heilerfahrung, Produktpaket, exklusive Mastermind-Gruppe, shiny Multilevel-Marketingschema, 5000 Euro Online-Kurs usw. Immer wieder musste ich mich, nach Phasen des Scheuklappentragens, aus Gruppen und Communities zurückziehen, da dort Verhaltensweisen an den Tag gelegt wurden, die man in Sekten findet. Nach aussen hin wird ein Lebensstil vorgegaukelt, der im inner circle nicht ansatzweise praktiziert wird. Ich durfte mehrmals hinter die Kulissen gucken und was ich sah, war nicht witzig. Wie dunkel die "Licht und Liebe" Industrie ist, was wirklich dahintersteht, all das wusste ich sehr lange nicht. Es ist einfach eine sehr ausgeklügelte Manipulation.

Ich erinnere mich daran, wie ich an einem Tag die gesamte Erschöpfung fühlte, die diese Hamsterräder in mir in den letzten Jahrzehnten verursacht hatten. Die Erschöpfung, die meine ständige Suche nach den Wurzeln und Ursache meiner vielen mysteriösen Symptome und Krankheiten mit sich brachte. Und ich wusste, ich kann nicht mehr so weitermachen und: Irgendwas stimmt hier nicht. Man kommt nicht zur Ruhe, wirklichen Frieden sucht man vergeblich. 

Ich lernte auch, dass radikales Schwarz-Weiss-Denken ungesund ist. Ich sah, wieviele Verhaltensweisen eigentlich Trauma-Reaktionen waren, die aus einem sehr kleinen Stress-Toleranzfenster resultierten. Natürlich ist nicht jedes Event, Produkt, Angebot etc. da draussen schlecht und nicht jede Community manipulativ. Viele Menschen, die etwas anbieten oder etwas nutzen, tun dies mit guter Absicht, echtem Engagement oder unschuldiger Naivität. Allerdings merkte ich, dass viele (besonders in der spirituellen Szene) nicht wissen, worauf sie sich einlassen, was oder wem sie Tür und Tor öffnen. Viele wären - so wie ich es war - geschockt, wenn sie wüssten, was für Kräfte dort wirken und was die Agenda dahinter ist.

 

Eine Erkenntnis war auch: Humor, Lebensfreude und Zuversicht ist essentiell. Genauso wie es toxische Positivität gibt und das berühmte "Bypassing", so ist das andere Extrem ungesunde Negativität und manisches "Shaddow-Working". Jeder Weg ist individuell, man sollte möglichst nicht verallgemeinern. Und manchmal ist der goldene Mittelweg wirklich golden.

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GEDEMÜTIGT

Die vielleicht schmerzhafteste Brille, die mir abgenommen wurden - eigentlich waren es viele, in einem Zeitraum mehrerer Monate - war die über mich selber. Ich musste erkennen, zugeben und mich dafür entschuldigen, wie sehr und wie lange ich blind und verschlossen vor gesundem Feedback anderer Dinge getan hatte, auf die ich nicht stolz bin und die ich fröhlich an anderen kritisiert hatte: Selbstsucht, Selbstverherrlichung, Arroganz, Überheblichkeit, Manipulation, Lügen, Betrügen, Wegschauen, Weglaufen, Unfähigkeit, Leid anzuschauen oder zu tragen, Bequemlichkeit, Heucheln, Respektlosigkeit, Besserwisserei, Angeberei, Sturheit, Gier, Geiz, Hedonismus, maximaler Egoismus. Es gibt eine Vielzahl an Strömungen in den Branchen Persönlichkeitsentwicklung, Mindset & Psychospiritualität, die genau das feiern und pushen und dabei viel Geld machen. Aber all das ist keine Entschuldigung. Ich kann nur sagen, mir wurde das Geschenk gegeben, dies mehr und mehr zu erkennen. Und dafür bin ich unendlich dankbar. 

 

Manchmal passieren schlimme Dinge, die einen aufwecken. 2022 und 2023 gab es auf vielen Lebensebenen unerwartete, sehr schmerzhafte Krisen, u.a. familiär und gesundheitlich, die mich ganz neu auf den Umgang mit Leiden blicken liessen und mich extrem auf meine Knie brachten. Ich wurde vom Leben immer wieder "gedemütigt" und das meine ich im positiven Sinne, auch wenn es sich teilweise brutal anfühlte. Mir wurde Demut geschenkt. Ich sah, dass es weder gesund ist noch funktioniert, krampfhaft auf der Sonnenseite des Lebens existieren zu wollen und Dingen nicht ins Gesicht zu schauen. Hingabe an das, was da ist, präsent sein, mit dem was da ist, ist eine große Kunst. Zuzugeben, dass man nicht die Kontrolle hat, sondern etwas ganz anderes, etwas, was ich mein Leben eigentlich überall gesucht hatte, aber gleichzeitig negierte: Gott.

Erstaunliche Dinge sind immer wieder passiert, wenn ich es wagte, mich Ängsten zu stellen, wo ich wegrennen wollte, ehrlich zu sein, wo ich faken wollte, mich zu zeigen, wo ich mich verstecken wollte, verletzlich zu sein, wo ich stark rüberkommen wollte. Ich sah, wie befreiend und stärkend es ist, zu sich zu stehen, auch auf die "Gefahr" hin, dafür kritisiert, verspottet oder verlassen zu werden. Und wie sehr ich Mitgefühl mit allen habe, die Angst davor haben, so wie ich. Ich lernte viel über die Folgen von frühkindlichem Entwicklungs-Trauma auf alle Lebensbereiche und lernte Techniken zur Regulierung des Nervensystems. Ich sah, dass man viel Demut, Mitgefühl und Geduld braucht, um zu heilen und viel Erdung, Disziplin und praktische Umsetzung, um neue Verhaltensweisen zu implementieren. Und wirklich in sich zur Ruhe zu kommen.

 

Dazu inspiriere ich sehr gerne, grade in diesen wilden Zeiten, mit meinen Originalen, meinen persönlichen Signs, verschiedensten Services für Unternehmen und meiner Community für heilsame Kreativität. Es liegt mir am Herzen, Menschen zu helfen, sich und anderen wahrhaftig zu begegnen, nicht aufzugeben trotz schwieriger Umstände, Krisen und Leiden. Bei all den verwirrenden Entwicklungen da draußen ist es so leicht, sich zu verlieren, in Fallen zu tappen und vom Wesentlichen abgelenkt zu werden. Sich klar zu machen, dass tiefer Frieden nie von den flüchtigen Umständen des Lebens kommen kann, sondern von etwas anderem, ist befreiend. Sich auf seine wahren Werte zu besinnen und danach zu leben, kreativ, voller Freude, neugierig, bodenständig und integer, das führt zu einer inneren Ruhe, die tiefer liegt als oberflächliche Hypes. 

 

Wenn dir danach ist, mach ein Experiment und schau, wo du auf meinen Seiten vielleicht ein Ja fühlst. Nimm dir Zeit. Ich freue mich, wenn ich deine Reise ein Stück begleiten und unterstützen darf.​

Petra

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